| Geschichte | ||
Diese erlaubten unter anderem auch die Abhaltung von bestimmten 14 Tage dauernden Jahrmärkten. Unter diesen Märkten war allerdings kein mit dem Weihnachtsfest im Zusammenhang stehender Jahrmarkt. Im mittelalterlichen Wien gab es sicher keine Weihnachtsmärkte, da die städtischen Abrechungen aus dieser Zeit keine Einnahmen und Ausgaben in einem solchen Zusammenhang ausweisen. Weil die Rechnungen aus dem 17. Jahrhundert nur lückenhaft vorhanden sind, kann für das erste Auftreten von Weihnachtsmärkten kein gesichertes Datum angegeben werden. Aufzeichnungen aus dem Jahr 1626 ergeben, dass "Hütten" am Graben und auf der Brandstätte, also vor Sankt Stephan, am 9. Jänner abgebaut und am 16. und 17. Dezember wieder aufgestellt wurden. In diesen Verkaufsständen boten "Peckn, Lebzelter und Zuggerpacher" ihre Waren an. Diese Stände fanden sich um die Weihnachtszeit im Bereich Graben - Stephansplatz bis ins Jahr 1761, dann wurde dieser Markt aufgelassen.
1872 wurden die alten Wiener Jahrmärkte durch einen Beschluss des Gemeinderats aufgelassen, da sie ihren ursprünglichen Sinn in der modernen Großstadt verloren hatten, "mit Ausnahme des so genannten Christkindlmarktes". 1903 wurden die 128 Standbauten erneuert und erhielten erstmals elektrische Beleuchtung. Eine schwere Zeit für die nun regelmäßig "Christkindlmarkt" genannte Veranstaltung begann mit dem Ersten Weltkrieg. 1923 wurde sie wieder auf der Freyung abgehalten, 1924 bis 1928 in bescheidenem Ausmaß vor dem Stephansdom. Ab 1929 auf den Neubaugürtel (oberhalb des Hesserdenkmals) verlegt, kehrte der Christkindlmarkt 1938 auf den Platz Am Hof zurück. In der Weihnachtszeit 1943 war noch einmal der Stephansplatz sein Standort, danach verhinderte der immer näher an die Stadt heran rückende und schließlich über sie hinweg ziehende Krieg seine Abhaltung. Zu Weihnachten 1946 wurde ein Neubeginn auf dem Platz vor dem Messepalast versucht. 1949 übersiedelte der Christkindlmarkt zurück auf den Neubaugürtel, wo er bis 1957 verblieb. Danach wieder vor dem Messepalast abgehalten, scheiterte im Jahr 1963 ein Versuch, den Christkindlmarkt als Pendant zum Fastenmarkt in der Kalvarienberggasse im 17. Bezirk zu etablieren. 1975 musste wegen des Baues der Tiefgarage vor dem Messepalast ein Ausweichquartier gefunden werden. Zunächst vorübergehend am Rathausplatz eingerichtet, schuf bald die Kombination von Weihnachtsmarkt und "Wiener Adventzauber" im beiderseits angrenzenden Rathauspark eine so stimmungsvolle Atmosphäre, dass dieser Standort für den Christkindlmarkt auf Jahre hinaus sicher scheint.Quelle: wien.at |
||
| © www.stadtwien.net | E-Mail: office@stadtwien.net | Kontaktformular |
| Tel: 01 94 24 641 | Mobil: 0676 917 60 24 & 0676 94 60 132 | AGB |
Ihre Homepage ist Ihre Visitenkarte, sollten Sie nur die Profis vertrauen!
Webdesign
Flash Animation
Mini Webseiten
Bannererstellung
online Werbung
Programmierung
Counter
Gästebuch
Newsletter
Mailinglisten
Bildergalerie
Forum
Webshop
Formulare
Newsletter
Mailinglisten
Grafik
Logogestaltung
Bildbearbeitung
Briefpapier
Visitenkarten
Werbeflyer
Folder
Aufkleber
Etiketten
Broschüren
Hefte
Plakate
Poster
Stempel
Hefte
Druckerei
Offsetdruck
Digitaldruck